Wasserfloh: Ein Mikro-Flugboot, ganz easy selbst gebaut

Wasserfloh: Ein Mikro-Flugboot, ganz easy selbst gebaut

Ein Fertigmodell, das ausgeschlachtet erst seinen wahren Zauber entfaltet, brachte Lutz Näkel auf die Idee für seinen Wasserfloh. Zurecht geschnittenes Depron bietet den auserwählten Teilen eine neue Wirkungsstätte. Farbe peppt das Ganze auf – fertig ist der Neue. Lassen Sie sich von der Idee gerne inspirieren. Wie man vorgeht, steht in den nachfolgenden Zeilen.

Die Frage, „Wo sind denn da die Ruderflächen?“, höre ich oft, wenn ich meinen „Wasserfloh“ am See startklar mache. Einfache Antwort: Gibt’s nicht, braucht der auch nicht. Der Winzling wird nur über den Gasknüppel und die Schubdifferenzierung (rechtslinks) der beiden Antriebsmotoren gesteuert. Das funktioniert erstaunlich gut, bereits auf dem Wasser lässt sich der Floh exakt manövrieren. Also dann, gegen den Wind ausrichten und ab geht die Post. Das Fliegerchen beschleunigt mit Vollgas rasant und hebt nach sieben bis acht Metern Anlauf von selbst ab. Dann nehme ich sofort den Schub etwas zurück, denn mit Vollgas steigt der Wasserfloh viel zu steil, man kann ja schließlich nicht mal eben „nachdrücken“. Mit Halbgas geht es dann gemächlich nach oben. Viel zu tun hat man da als Pilot nicht, aber einfach zuschauen und genießen ist ja auch mal schön.

Den kompletten Artikel können Sie in der Ausgabe 07+08/2026 von FlugModell lesen. Diese können Sie in der Kiosk-App von FlugModell für Android und iOS lesen oder im Alles-rund-ums-Hobby-Shop bestellen.